Donnerstag, 3. Juni 2010

Fabian Cancellara mit Motor im Fahrrad zum Sieg der Flandern-Rundfahrt und der Paris-Roubaix?

Fabian Cancellara mit Motor im Fahrrad zum Sieg der Flandern-Rundfahrt und der Paris-Roubaix?: Fabian Cancellara, der 29-jährige Mann aus der Schweiz, hat sich einen großen Namen im Radsport gemacht. Erst in diesem Frühling gewann er sowohl die Flandern-Rundfahrt, als auch die Paris-Roubaix. Gedopt wird im Radsport viel, in der Vergangenheit gab es handfeste Skandale, doch was Fabian Cancellara nun angeblich zum Sieg verholfen haben soll, das toppt jedes "normale" Doping. Cancellara soll nämlich durch einen Motor im Rad so schnell gewesen sein. Aufmerksam wurde man darauf, als Cancellara der Konkurrenz unglaublich schnell davon sauste und kurz zuvor eine mysteriöse Handbewegung entlang seines Lenkers gemacht hatte.

Fakt ist, dass es tatsächlich einen solchen Zusatzbetrieb für Fahrräder gibt. Im Jahr 2007 wurde dieser vom Tiroler Maschinenbauer Gruber veröffentlicht und auf den Markt gebracht. In einem Fahrrad steckt demnach ein kleiner Hilfsmotor im Fahrradrahmen, der es immerhin auf eine Leistung von 60 bis 100 Watt schafft.

Die Gerüchte, Fabian Cancellara könnte mit einem gedopten, also motorisierten Rad die Siege einfahren, bewegten den ex-Profi Davide Cassani aus Italien zu einem Selbstversuch. Sein Ergebnis beschrieb er folgendermaßen: "Mit so einem Rad gewinne ich mit 50 Jahren noch eine Giro-Etappe". Das ist eindeutig. Fabian Cancellara streitet natürlich alles ab. So sagte er: "So ein Schwachsinn. Ich bin geradezu sprachlos. Ich hatte noch nie Batterien im Rahmen".

Wer sich das Ganze noch nicht richtig vorstellen kann, wie das denn überhaupt gehen soll, einen kleinen Motor in ein Fahrrad einzubauen, der sollte sich das folgende Video ansehen.



Jeder kann sich nun ein eigenes Bild machen, ob Fabian Cancellara nun wirklich mit einem Motor im Rad die Siege einfuhr oder doch alles mit rechten Dingen zuging. Dennoch wurde der Weltverband durch die aufkommenden Gerüchte geweckt und arbeitet nun an einem Scanner, mit dem man solche Hilfsmotoren sichtbar machen und die Radprofis damit enttarnen kann.

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3 Meinungen:

Anonym hat gesagt…

Oh Mann, man sieht mal wieder, wozu Neid führen kann. Nur weil fast jeder dritte italienische Radfahrer dopt, muss es nicht auch der Rest der Welt machen. Zumal die schweizer Radfahrer in der ewigen Dopingliste weit hinter Italien, Deutschland, Belgien und Holland liegen. Wer dem Fabian mal nen Tag oder ne Woche beim Training zuschauen konnte weiss, was der für ne brachiale Power hat. Wir konnten nicht mal mit unseren friesierten Mopeds (erreicht immerhin 75-80km/h!) mithalten und ausser dem surren der Pedale war weder ein schreiender Elektromotor noch sonst was zu hören.
Aber eben, nur wer selber Dreck am Stecken hat, der versucht immer wieder andere runterzuziehen. Bestes Beispiel derzeit: Floyd Landis.

Anonym hat gesagt…

schreiender elektomoto?!?! schon mal was davon gehört das ein elektromotor kein geräusch macht
?!

Anonym hat gesagt…

Kleiner E-Motor im Sattelrohr = Hohe Drehzal. = Getriebe mit hoher Untersetzung = Schreiendes Getriebe...

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