Donnerstag, 31. März 2011

Älteste deutsche AKW vor dem Aus: Röttgen lässt auf Flugzeugabstürze prüfen

Älteste deutsche AKW vor dem Aus: Röttgen lässt auf Flugzeugabstürze prüfen: Zwar ist noch nichts entschieden, aber der am Vormittag von Bundesumweltminister Norbert Röttgen gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Reaktorsicherheitskommission, Rudolf Wieland, vorgestellte Prüfkatalog für die deutschen Atomkraftwerke, könnte schon jetzt das verklausulierte Aus für die vor 1980 gebauten deutschen Atomkraftwerke bedeuten.

Der Prüfkatalog umfasst nämlich auch die Sicherheit gegen Flugzeugabstürze. Gerade die alten Meiler seien gegen solche Ereignisse nur kaum gesichert und eine Nachrüstung dürfte sich kaum lohnen.

So seien die Hüllen der alten Reaktoren meist nicht dick genug um dem Absturz eines großen Passagierflugzeugs stand zu halten. Die Nachrüstung sei dabei nicht bzw. nur unter großem finanziellem Aufwand möglich. Während der Pressekonferenz wollte Röttgen Aus der alten AKW allerdings nicht verschnell festlegen.

Beobachter gehen jedoch davon aus, dass es so kommen wird, wenn man den erstellten Prüfkatalog wirklich ernst nimmt.

Weitere Faktoren die überprüft werden sollen, sind terroristische Einwirkungen, höhere Wasserstände, ein Staudammbruch, starke Erdbeben, Trockenheit und niedrigere Temperaturen bzw. höhere Temperaturen. Außerdem soll auch das Szenario, das wohl in Fukushima letztendlich zur Katastrophe geführt hat, geprüft werden. Was passiert, wenn bei einem Kraftwerk über längere Zeit die Stromversorgung ausfällt? Wird die Kühlung dann noch gewährleistet? Diese Frage soll beantwortet werden.

Einen ersten Zwischenbericht zu den Überprüfungen soll es am 15.Mai geben. Dann wird man wohl endgültig wissen, ob wie viele Atomkraftwerke nach dem Moratorium nicht mehr ans Netz gehen werden.

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