Sonntag, 27. März 2011

Barack Obama verteidigt Libyen-Einsatz gegen zunehmende Kritik im eigenen Land

Barack Obama verteidigt Libyen-Einsatz gegen zunehmende Kritik im eigenen Land: Tagelang hat er geschwiegen, nun hat US-Präsident Barack Obama den Einsatz in Libyen gegen den wachsenden Widerstand in den USA verteidigt.

Durch das schnelle Eingreifen "wurde eine humanitäre Katastrophe verhindert und das Leben zahlloser Zivilisten - unschuldiger Männer, Frauen und Kinder - gerettet", so Obama. Außerdem sei es auch die Verantwortung der USA gewesen.

Außerdem wehrte sich Obama gegen Vorwürfe, der Einsatz in Libyen sei unkoordiniert. Er wies daraufhin, dass die internationale Allianz derzeit Erfolge erziele. So sei zum Beispiel der Vormarsch der Truppen von Machthaber Muammar al-Gaddafi gestoppt worden. "In Orten wie Bengasi, einer Stadt mit rund 700.000 Einwohnern, der Gaddafi gedroht hatte, 'keine Gnade' zu zeigen, wurden seine Truppen zurückgedrängt", sagte Obama.

Außerdem forderte der US-Präsident den libyschen Diktator erneut zum Rückzug auf. Bereits in den letzten Tagen hatte Obama mehrfach betont, dass es in Libyen darum gehe, Gaddafi abzulösen. Am kommenden Montag wird erwartet, dass sich Barack Obama in einer Fernsehansprache an sein Volk wendet. Damit will man in Washington offenbar der zunehmenden Ablehnung des Einsatzes entgegen treten.

Für Obama wird es jetzt stark darauf ankommen, möglichst schnell weitere Fortschritte in Libyen zu verzeichnen. Aktuelle Meldungen aus dem nordafrikanischen Land sprechen jedenfalls dafür, dass diese Hoffnung erfüllt werden könnte. Die Aufständigen seien derzeit weiter auf dem Vormarsch nach Westen.

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