Samstag, 26. März 2011

Beinahe Zugunglück bei Niebüll - Polizei ermittelt

Beinahe Zugunglück auf bei Niebüll - Polizei ermittelt: Die Bilder vom Zugunglück in Hordorf in Sachsen-Anhalt haben wir noch immer im Kopf. Ein Personen- und ein Güterzug waren im Januar frontal aufeinandergeprallt, zehn Menschen kamen ums Leben, 23 weitere wurden verletzt.

In letzte Sekunde konnte nun ein ganz ähnliches Unglück verhindert werden. In der Nähe von Niebüll im Kreis Nordfriesland fuhren zwei Personenzüge aufeinander zu. In letzter Sekunde kamen beide Züge zum Stehen, sodass es nicht zum Zusammenstoß kam.

Ein Zug der Nordfriesischen Eisenbahngesellschaft (NEG) war unterwegs in Richtung Tondern (Dänemark), hatte den Bahnhof jedoch auf dem falschen Gleis verlassen. Gleichzeitig war der Sylt-Shuttle von Westerland aus in Richtung Niebüll unterwegs, auf dem selben Gleis.

Da ein Fahrdienstleiter das drohende Unglück sah, reagierte er sofort, setzte ein Rotsignal, welches die automatische Bremsung des Sylt-Shuttle auslöste. Der Fahrer der NEG bemerkte ebenfalls, dass er auf dem falschen Gleis unterwegs war, bremste und so kamen beide Züge 100 Meter voneinander entfernt zum Stehen.

Nun ermittelt die Polizei, wie es zu dem Fehler kommen konnte, dass ein Zug auf dem falschen Gleis unterwegs war.

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