Dienstag, 29. März 2011

DSDS 2011 Massenpanik: Polizei erhebt Vorwürfe gegen die Stadt Oberhausen

DSDS 2011 Massenpanik: Polizei erhebt Vorwürfe gegen die Stadt Oberhausen: Erwartet wurden etwa 5000 Fans. Letztlich waren es aber rund 20.000, die die Reise ins CentrO Oberhausen angetreten hatten, um ihre DSDS-Lieblinge zu sehen.

Bei der Autogrammstunde brach schließlich eine Massenpanik aus, bei der rund 60 Menschen verletzt wurden. Jetzt erhebt die Polizei schwere Vorwürfe gegen die Stadt Oberhausen und den Veranstalter CentrO.

"Diese fatale Autogrammstunde hätte niemals stattfinden dürfen. Sie ist das Ergebnis eines Komplettversagens der Stadt Oberhausen", so Gewerkschafts-Chef Rainer Wendt gegenüber der Osnabrücker Zeitung. Weiter heißt es: "Es ist unfassbar, wie leichtfertig die Sicherheitsrisiken einer Autogrammstunde mit tausenden Fans in Oberhausen ignoriert wurden."

Aus der Katastrophe der Loveparade im vergangenen Jahr im benachbarten Duisburg habe man offenbar nichts gelernt. Außerdem kritisiert die Polizei, dass die Stadt Oberhausen die Veranstaltung keinesfalls plötzlich beenden hätte dürfen, nur weil der Veranstalter dies forderte.

Auch der Veranstalter der Autogrammstunde, CentrO, wird von der Polizei kritisiert. Es sei mehr um Kommerz als um die Sicherheit der DSDS-Fans gegangen. Zudem hätte man sich nicht auf die Schätzungen von RTL verlassen dürfen.

Wer einen Eindruck der DSDS-Massenpanik erhalten möchte, sollte sich das folgende Video anschauen:



Inzwischen hat auch die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen aufgenommen um die Schuldfrage zu klären. Schon einmal hatte es Panik bei einer DSDS-Autogrammstunde gegeben. Das war im vergangenen Jahr in Bochum.

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