Donnerstag, 31. März 2011

FDP-Chef Guido Westerwelle gerät zunehmend unter Druck aus den eigenen Reihen

FDP-Chef Guido Westerwelle gerät zunehmend unter Druck aus den eigenen Reihen: Innerhalb der CDU scheint der Sturm, der nach der verlorenen Macht in Baden-Württemberg zu erwarten gewesen ist, bereits vorüber zu sein. Anders bei der FDP! Hier gerät Partei-Chef Guido Westerwelle immer stärker unter Druck. Aus den eigenen Reihen mehren sich die Stimmen, die eine Ablösung Westerwelles auf dem Parteitag im Mai fordern.

Der Berliner Landesverband der FDP hat sich mit Blick auf die Wahlen im Herbst bereits deutlich von Westerwelle distanziert. In einem formellen Beschluss fordert der Verband Konsequenzen aus den Wahlniederlagen, die ausdrücklich auch das Amt des Bundesvorsitzenden betreffen.

Auch die Jungen Liberalen und einige Altliberale wie Gerhart Rudolf Baum oder Ex-Parteichef Wolfgang Gerhardt wollen Westerwelle offenbar von der Parteispitze verdrängen. "Wer als Parteivorsitzender Schicksalswahlen verliert, muss als Parteivorsitzender die Konsequenzen ziehen", sagte etwa Jorgo Chatzimarkakis dem Magazin "stern".

Dazu kommt Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, die derzeit nur schwerlich umhin kommt, den Rückzug Westerwelles auszuschließen. Aus ihrem Umfeld heißt es, dass sie möglicherweise selbst gegen Westerwelle kandidieren will. Beobachter räumen ihr dabei jedoch nur relativ geringe Chancen ein.

Anders wäre dies bei Christian Lindner. Er könnte die Landesverbände hinter sich vereinigen und Westerwelle ablösen. Allerdings betonte der 32-jährige mit dem Verweis auf sein Alter bereits mehrfach, dass er für den Parteivorsitz nicht zur Verfügung stehe.

Guido Westerwelle hat also möglicherweise Chancen an der Spitze der FDP zu bleiben. Die Frage ist dann allerdings, ob die FDP noch Chancen hat?

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