Donnerstag, 31. März 2011

Gaddafis Außenminister Mussa Kussa setzt sich nach London ab: Libyens Regime bröckelt

Gaddafis Außenminister Mussa Kussa setzt sich nach London ab - Libyens Regime bröckelt: Seine Truppen befinden sich aufgrund eines derzeitigen Ausbleibens von Luftunterstützung für die Rebellen wieder vor. Trotzdem schwindet das Regime von Libyens Diktator Muammar al-Gaddafi weiter.

Sein bisheriger Außenminister Mussa Kussa setzte sich im Mittwoch-Abend überraschend nach London ab und erklärte, dass er Gaddafi nicht mehr unterstütze. Er habe seinen Rücktritt als libyscher Außenminister erklärt, heißt es in britischen Medien.

Mussa Kussa galt bislang als enger Vertrauter von Diktator Gaddafi. Dass er sich jetzt abgesetzt hat, ist für mich ein deutliches Zeichen, dass man sich innerhalb der libyschen Regimes nicht einig ist über das weitere Vorgehen gegen die Rebellen.

Offenbar gibt es zwei Lager innerhalb des Regimes. Eines, das zu Verhandlungen bereit gewesen ist, und eines, das die harte Linie fahren wollte. Die Ausreise Mussa Kussas aus Libyen spricht in meinen Augen dafür, dass sich die Hardliner durchgesetzt haben.

Für den weiteren Verlauf des Libyen-Konflikts ist dies also keine gute Nachricht. Während sich die Nato weiter über Waffenlieferungen streitet, rücken Gaddafis Truppen wieder weiter vor, weil es seitdem die USA die Führung des Einsatzes an die Nato abgeben hat, augenscheinlich keine Luftangriffe mehr gegeben hat.

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