Mittwoch, 30. März 2011

Geiselnehmer von Bad Langensalza in Psychiatrie

Geiselnehmer von Bad Langensalza in Psychiatrie: Erst überfiel er einen Supermarkt im thüringischen Bad Langensalza, dann nahm er seinen eigenen Sohn als Geisel und verschanzte sich in seiner Wohnung.

Die Geiselnahme in Bad Langensalza endete nach mehreren Stunden am gestrigen Abend unblutig. Gegen 18 Uhr stürmte ein Spezialeinsatzkommando die Wohnung und befreite den 4-jährigen Sohn aus der Gewalt seines Vaters. Dieser wurde heute in die Psychiatrie eingeliefert.

"Wir gehen davon aus, dass der Mann krank ist. Eine medizinische Bestätigung gibt es dazu noch nicht", so Polizeisprecher Thomas Soszynski. Doch der 30-jährige Hartz-IV-Empfänger soll bereits in psychiatrischen Behandlung gewesen sein und Psychopharmaka genommen haben.

Als die Polizisten nach dem Überfall an der Wohnungstür des 30-jährigen auftauchten, habe dieser gedroht, alle würden sterben und alles würde in die Luft fliegen, sollten sie sich Zugang zu der Wohnung verschaffen. Mehrere Stunden versuchten die Polizisten per Telefon den Mann zum Aufgeben zu überreden.

Die Gespräche gestalteten sich jedoch immer schwieriger, sodass das Einsatzkommando schließlich einen günstigen Moment abpasste, um die Wohnung doch zu stürmen. Heute soll ein Richter entscheiden, ob gegen den Geiselnehmer Haftbefehl erlassen wird.

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