Donnerstag, 31. März 2011

Kaninchen geschlachtet: Schulprojekt in Ratekau erhitzt Gemüter

Kaninchen geschlachtet: Schulprojekt in Ratekau erhitzt Gemüter: Die Schüler der Gesamtschule Ratekau in Schleswig-Holstein hatten sich die Themenwoche wohl ganz anders vorgestellt. Ohne tote Kaninchen.

Sie sind niedlich, plüschig und viele halten sie zu Hause im Gehege. Doch die Lehrer der Gesamtschule wollten den Kindern anschaulich zeigen, wie die lebenden Kaninchen schließlich den Weg auf den Teller finden. Daher wurden sie vor den Augen der Schüler geschlachtet.

Im Rahmen des Schulprojekts zum Thema "Steinzeit" mussten die Schüler der 5. Klasse anschauen, wie niedliche Kaninchen geschlachtet werden. Einige Kinder weinten, einem wurde sogar schwarz vor Augen. Sie waren schockiert angesichts der Tatsache, dass vor ihnen niedliche Kaninchen geschlachtet und im Anschluss auf dem Schulhof gegrillt wurden.

Das fragwürdige Schulprojekt erhitzt jetzt die Gemüter. Der Landeselternbeirat für Gemeinschaftsschulen nannte die Aktion an der Gesamtschule Ratekau als pervers und spricht damit wohl vielen Menschen aus der Seele.

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2 Meinungen:

Wildschwein hat gesagt…

Selten einen schlechter recherchierten Artikel gelesen. Es wurde genau ein Kaninchen geschlachtet, und die Aktion war freiwillig. Und was die ständige Erwähnung, dass Kaninchen "niedlich" seien soll, ist mir auch nicht so ganz klar. Darf man jetzt nur noch Viecher ohne Kuschelfaktor essen? Kaninchen ist das beste Fleisch, das ich je gegessen habe.

Alexandra hat gesagt…

Bei der Recherche habe ich mich auf meine Quellen verlassen müssen und das auch getan. Und niedlich schwingt wahrscheinlich dann mit, wenn man selbst welche hält und diese nicht zum Essen vorgesehen hat...

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