Samstag, 26. März 2011

Knut starb letztendlich wohl an Ertrinken durch epileptischen Anfall

Knut starb letztendlich wohl an Ertrinken durch epileptischen Anfall: Vor genau einer Woche starb Deutschlands bekanntester Eisbär Knut unter den Augen zahlreicher Besucher im Berliner Zoo. Inzwischen scheint immer klarer zu werden, wie es zu dem überraschenden Tod kommen konnte.

Bereits unter der Woche war bekannt geworden, dass Knut an einer noch nicht näher identifizierten Hirnerkrankung litt. Bei einer Sektion wurden deutliche Veränderungen am Gehirn des Eisbären entdeckt.

Anhand der Experteneinschätzung des Neurologen Christian Elger von der Universität Bonn entsteht nun ein immer kompletteres Bild von Knuts Tod. Gegenüber dem Focus erklärte Elger, dass die "typischen Drehbewegungen mit einem angezogenen Bein" auch bei seinen Ratten im Labor zu beobachten seien. "Wir sind uns absolut sicher, dass Knut durch einen epileptischen Anfall gestorben ist", so Elger weiter.

Durch den epileptischen Anfall seien die normalen Reflexe des Bären ausgeschaltet worden, wodurch er nicht mehr in der Lage war, sich vor dem Ertrinken zu retten.

Womöglich hat Knut seine Hirnerkrankung von seinem Vater Lars geerbt. Dieser soll ebenfalls unter epileptischen Anfällen leiden. Wäre die Erkrankung bei Knut rechtzeitig entdeckt worden, hätte man den epileptischen Anfall eventuell mit Medikamenten vorbeugen können.


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