Samstag, 26. März 2011

Radioaktivität in Deutschland: Radioaktive Wolke aus Japan erreicht Mitteleuropa

Radioaktivität in Deutschland - Radioaktive Wolke aus Japan erreicht Mitteleuropa: Zwei Wochen hat es gedauert, bis die Folgen der Reaktorkatastrophe in Fukushima auch in Deutschland nachweisbar sind. Wie das Bundesumweltministerium mitteilte, hat man bereits am Donnerstagabend mit Hilfe von hochempfindlichen Messstellen erstmals Spuren von Jod 131 entdeckt. Insgesamt drei Messstationen hätten die erhöhten Werte gemessen.

Jod 131 gilt als eines der typischen Isotope, die bei Unfällen in Kernreaktoren entstehen. Es ist ein typischer Betastrahler und besitzt eine Halbwertszeit von 8 Tagen. Somit ist bereits etwas weniger als 75 Prozent, des von Fukushima ausgehenden Jod 131 in der radioaktiven Wolke auf seinem Weg nach Deutschland zerfallen.

Trotz der positiven Messergebnisse muss man in diesem Fall daraufhinweisen, dass die Dosen der aus Fukushima nach Deutschland gelangten radioaktiven Materials so niedrig ist, dass mit keinen gesundheitlichen Folgen zu rechnen ist. Der Wert liege eine Million Mal niedriger als die Dosis, der ein Mensch im Jahr durch natürliche Radioaktivität ausgesetzt sei. Für Experten besteht daher keine Gefahr.

Neben Jod 131 fand eine Messstation auf dem Schauinsland im Schwarzwald auch Spuren des radioaktiven Edelgases Xenon 133. Anhand der Zusammensetzung der Messprobe könne man eindeutig sagen, dass die Partikel aus dem Kernkraftwerk in Fukushima stammen, heißt es beim Bundesamts für Strahlenschutz (BfS).

Ich möchte jedoch erneut daraufhinweisen, dass für uns keine Gefahr besteht. Das Einnehmen von Jod-Tabletten schadet in der jetzigen Lage mehr als es nützt.

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