Mittwoch, 30. März 2011

Todesstrafe in Arizona: 47-jähriger Mann hingerichtet

Todesstrafe in Arizona: 47-jähriger Mann hingerichtet: Über das Thema der Todesstrafe wird in zahlreichen Ländern stark diskutiert. Vielerorts wurde sie längst abgeschafft, in den USA sterben jedoch noch immer Menschen durch die Todesstrafe.

So ist es jetzt in Arizona geschehen. In dem US-Bundesstaat wurde nun ein 47-jähriger Mann hingerichtet und das, obwohl es starke Zweifel an seiner Schuld gab.

Der Mann soll im Jahr 1989 ein Geschäft in Phoenix überfallen und dabei zwei Menschen getötet haben. Über Jahre hinweg hatte der Mann bis zuletzt seine Unschuld beteuert, doch das brachte ihm letztlich nichts.

Der Oberste Gerichtshof in Arizona lehnte nun die Aufschiebung der Hinrichtung ab, und das, obwohl Mike Burke, der Anwalt des Getöteten, zuvor "beträchtliche Zweifel" an der Schuld seines Mandanten geäußert hatte.

Amnesty International berichtet inzwischen im Übrigen von einem erfolgreichen Kampf gegen die Todesstrafe. Immerhin hätten 31 Länder die Todesstrafe in den vergangenen zehn Jahren abgeschafft, zuletzt Gabun und die Mongolei, wie es im Jahresbericht "Todesurteile und Hinrichtungen 2010" heißt.

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