Dienstag, 19. April 2011

AKW Fukushima 1: Arbeiter beginnen verstrahltes Wasser abzupumpen

AKW Fukushima 1 - Arbeiter beginnen verstrahltes Wasser abzupumpen: Fünfeinhalb Wochen nachdem das verheerende Erdbeben Japan heimgesucht und damit zur größten Atomkatastrophe nach Tschernobyl geführt hat, haben die Arbeiter am AKW Fukushima 1 damit begonnen verstrahltes Wasser aus den beschädigten Reaktorgebäuden zu pumpen.

Wie japanische Medien berichten, konzentrieren sich die Arbeiten derzeit vor allem auf Reaktor 2. Hier soll es ein Leck im Reaktordruckbehälter geben. Daher ist das Wasser, das in den Turbinengebäuden dieses Reaktors steht, besonders stark mit Radioaktivität belastet.

Das Wasser werde derzeit in eine Auffanganlage gepumpt, die ein Volumen von 30.000 Litern fassen könne. Ob dieses Volumen ausreichen wird, ist noch nicht ganz klar. Auch wie das Wasser entsorgt werden soll, muss erst noch geklärt werden.

Fest steht nur, dass das Wasser derart stark verstrahlt ist, dass von ihm Lebensgefahr ausgeht. Mit bis zu 1.000 Millisievert pro Stunde sei das Wasser belastet. Wer sich in der Nähe dieser Strahlungsquelle aufhält, muss bereits nach wenigen Stunden mit ernsthaften gesundheitlichen Folgen bis hin zum Tod rechnen.

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