Montag, 11. April 2011

AKW Fukushima 1: Japanische Regierung weitet Evakuierungszone aus

AKW Fukushima 1 - Japanische Regierung weitet Evakuierungszone aus: Nachdem es in den letzten Tagen in den deutschen Medien sehr ruhig um das havarierte japanische Atomkraftwerk Fukushima 1 geworden ist und man schon daher schon fast dem Trugschluss aufsitzen konnte, dass die Lage unter Kontrolle sei, gibt es nun neue beunruhigende Meldungen aus Fukushima.

Die japanische Regierung ist nun offenbar doch bereit die Evakuierungszone um das Atomkraftwerk auszuweiten. Japanischen Medienberichten vom Montag zu Folge solle die Sperrzone demnach auf 30 Kilometer ausgedehnt werden. Als Grund werden die hohen Strahlungswerte genannt.

Die Bewohner hätten nun eine Woche Zeit ihre Häuser zu verlassen. Danach soll es vorerst keine Möglichkeit zur Rückkehr geben. Knapp 70.000 Menschen sind von der Ausweitung der Evakuierungszone betroffen.

Zuvor hatten Greenpeace-Mitarbeiter am Wochenende noch 60 Kilometer vom Atomkraftwerk Fukushima 1 entfernt deutlich erhöhte Strahlenwerte im Boden gemessen, die als gesundheitsgefährdend einzustufen sind.

Im Atomkraftwerk selbst laufen die Arbeiten weiter. Derzeit versuchen die Techniker das verstrahlte Wasser aus den Reaktorgebäuden abzupumpen. Erfolgreich waren sie dabei bisher allerdings nicht.

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