Sonntag, 17. April 2011

AKW Fukushima 1: Tepco plant mit 9 Monaten zur Stabilisierung

AKW Fukushima 1 - Tepco plant mit 9 Monaten zur Stabilisierung: Die Atomkatastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima 1 wird uns wohl noch bis ins Jahr 2012 beschäftigen. Betreiber Tepco legte jetzt erstmalig einen Zeitplan vor, in dem die Katastrophe bewältigt werden soll.

Erst in 9 Monaten soll es demnach gelungen sein, die Atomruine derart abzudichten, dass keine Strahlung mehr austritt. Der Plan sieht vor in den nächsten 3 Monaten große Lecks am AKW zu schließen. Dadurch soll das Austreten von Strahlung verringert werden. Kleinere Lecks sollen aber erst nach weiteren 6 Monaten geschlossen sein. Zusätzlich dazu sollen die Brennstäbe in den Reaktoren runtergekühlt werden.

Erst dann sei die unmittelbare Katastrophe als bewältigt zu betrachten. Die weitreichenden Folgen werden aber noch Jahrzehnte zu spüren sein.

Wobei in meinen Augen noch nicht einmal sicher ist, dass Tepco diesen Zeitplan einhalten kann. Schließlich kam man auch in den letzten 4 Wochen nicht wirklich voran, was die Bekämpfung der austretenden Radioaktivität betrifft. Im Gegenteil: Es trat eigentlich immer mehr Strahlung aus.

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