Freitag, 1. April 2011

AKW Fukushima 1: Verstrahltes Grundwasser wieder Messfehler von Tepco?

AKW Fukushima 1 - Verstrahltes Grundwasser wieder Messfehler von Tepco?: Seit gestern Abend gibt es bezüglich der Atomkatastrophe in Fukushima die Meldung, wonach das Grundwasser nahe Reaktorblock 1 stark verstrahlt gewesen sei. Der Konzentrationswert von Jod 131 habe 10.000-fach über dem gesetzlich erlaubten Wert gelegen.

Man geht hierbei davon aus, dass Wasser aus dem Reaktor irgendwie ins Grundwasser sickert und diese auf diese Weise erstrahlt. Hätte sich eine Kernschmelze in dem Reaktor hingegen nach unter durch alle Sicherheitsbarrieren gefressen, würde die Strahlung noch wesentlich höher liegen.

Nichtsdestotrotz ist das verstrahlte Grundwasser für Menschen gefährlich und sollte keineswegs genutzt werden. Schon gar nicht darf man es trinken.

Mittlerweile relativierte die japanische Atomaufsichtsbehörde die Meldung und erklärte, dass Tepco mal wieder ein Fehler bei der Messung unterlaufen sei. Man sagte aber auch, dass das Grundwasser trotzdem verstrahlt sei, ohne eine Wert zu nennen. Für mich ist das ein Indiz, dass die Verstrahlung sogar noch größer sein könnte.

So oder so, der Eintritt von Radioaktivität ins Grundwasser ist sehr bedenklich, weil es nicht möglich ist dieses zu filtern. Über den Wasserkreislauf könnte sich die Radioaktivität weit verteilen und unter Umständen auch das Trinkwasser in der Region weiter verseuchen.


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