Donnerstag, 21. April 2011

Ban Ki Moon fordert verstärkte internationale Zusammenarbeit gegen Atomkatastrophen

Ban Ki Moon fordert verstärkte internationale Zusammenarbeit gegen Atomkatastrophen: Unter dem Eindruck der Atomkatastrophe in Fukushima und anlässlich des 25.Jahrestages des Super-GAUs von Tschernobyl hat UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon an die internationale Gemeinschaft appelliert stärker Zusammenzuarbeiten, um Katastrophen wie die von Tschernobyl und Fukushima in Zukunft zu verhindern.

Der Südkoreaner sagte, dass die stärkere Nutzung der Kernenergie unausweichlich ist. Atomenergie "ist eine relativ saubere und logische Wahl in einer Ära zunehmender Rohstoffknappheit". Mit diesen Worten dürfte Moon voll auf der Linie der letzten Atomkraftbefürworter in Deutschland liegen.

Allerdings relativierte er: "Die bedauernswerte Wahrheit ist, dass wir wahrscheinlich weitere Katastrophen erleben werden".

Aus diesem Grund sei eine verstärkte internationale Zusammenarbeit nötig. Als ersten Schritt in diese Richtung soll die internationale Atomenergiebehörde IAEA gestärkt werden. Außerdem soll dem Zusammenhang von Naturkatastrophen und der Sicherheit von Reaktoren mehr Beachtung geschenkt werden.

In meinen Augen sind die Ideen Bans sicherlich richtig. Allerdings verfolgt er den falschen Ansatz. Der UNO-Generalsekretär spricht von knapper werdenden Rohstoffen. Auch für den Betrieb von AKWs braucht man einen Rohstoff, nämlich Uran und dieser ist auch nicht unendlich vorhanden.

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