Mittwoch, 27. April 2011

Bombenfund in Göttingen: 12.000 Menschen evakuiert

Bombenfund in Göttingen: 12.000 Menschen evakuiert: Es ist etwa ein Jahr her, dass in Göttingen zuletzt eine Bombe gefunden wurde. Doch bei der Vorbereitung auf die Entschärfung der Weltkriegsbombe starben drei Sprengmeister, sechs weitere Menschen wurden verletzt, entweder durch Splitter oder die Druckwelle, die sich ausbreitete.

Nun wurde erneut eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt, nur wenige hundert Meter von dem letzten Fundort entfernt. Bei Baggerarbeiten am Güterbahnhof wurde die Fliegerbombe von fünf Zentnern freigelegt. Rund 12.000 Menschen mussten daraufhin ihre Häuser verlassen und sich in Sicherheit bringen.

Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes waren aus Hannover angerückt und hatten beschlossen, das Gebiet um die gefundene Fliegerbombe weiträumig zu evakuieren. Die Polizisten mussten demnach von Haus zu Haus gehen und alle Anwohner darüber informieren, ihre Häuser zu verlassen.

Der Großteil der Menschen kam in Schulen und der Mensa des Universitätsklinikums unter. Noch in der Nacht konnten sie ihre Ausweichquartiere aber wieder verlassen und in ihre Wohnungen zurückkehren, da es den Sprengmeistern gelungen war, die Bombe zu entschärfen. Sie hatte zwei Zünder, von denen einer stark beschädigt war.

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