Montag, 18. April 2011

Deutsche Bank-Tochter BHF wird nun doch nicht verkauft

Deutsche Bank-Tochter BHF wird nun doch nicht verkauft: Eigentlich waren sich die Deutsche Bank und die Liechtensteiner LGT-Bank über den Verkauf der BHF bereits einig. Im letzten Moment scheiterte der Verkauf von Deutschland nach Lichtenstein aber.

Beide Seiten hätten sich letztendlich gegen die Transaktion entschieden, obwohl bereits ein unterschriftsreifer Vertrag vorgelegen haben soll. Die Deutsche Bank will seine Tochter nun selber behalten.

Möglicherweise scheiterte der Verkauf an den Aufsichtsbehörden. Die Deutsche Bank teilte mit, dass man den Verkaufsplan nach Gesprächen mit den zuständigen Behörden in beiden Ländern begraben habe. Man wolle die BHF-Bank selber weiterbetreiben und vor allem das Geschäft mit vermögenden Kunden weiter stärken.

"Vielmehr wird die Bank ihren alternativen Plan umsetzen und den bereits erfolgreich begonnenen Transformations- und Modernisierungsprozess des BHF-Bank-Geschäfts innerhalb des Konzerns Deutsche Bank fortführen", hieß es.

Die Deutsche Bank hatte die BHF-Bank 2009 im Zuge der Finanzkrise von der Kölner Privatbank Sal. Oppenheim übernommen.

Der Kurs der Deutsche Bank-Aktie gab am Vormittag deutlich nach. Zeitweise rutschte er mehr als 2,5 Prozent ab.

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