Donnerstag, 14. April 2011

Digitale Gesellschaft e.V. als Lobby-Vereinigung der Internet-Nutzer?

Digitale Gesellschaft e.V. als Lobby-Vereinigung der Internet-Nutzer?: Blogger zeichnen sich vor allem durch eines aus: Sie sind unterschiedlich! Man kann Blogger unmöglich in einen Topf werfen. Es gibt zu viele Interesse und Stärken. Eines eint Blogger dann aber auch wieder, das Interesse an einem freien Internet.

Auf der gestern in Berlin gestarteten re:publica wurde diesbezüglich eine interessante Idee präsentiert. Unter dem Namen Digitale Gesellschaft e.V. soll ein Verein entstehen, der sich für die Wahrung der Bürgerrechte im Internet einsetzen und die Netzpolitik in Deutschland und Europa beeinflussen kann.

Erster Vorsitzender dieses Vereins soll der Gründer eines der wichtigsten deutschen Blogs netzpolitik.org, Markus Beckedahl, werden. Dieser erklärte auf der re:publica zu dem ambitionierten Projekt: "Die heutige Netzpolitik ist schlecht, sie orientiert sich nicht an den Interessen der Nutzer und schadet oft mehr als sie nützt. [...] Wir wollen Menschen unterstützen, damit sie für ihre Interessen gezielter und wirkungsvoller eintreten können. [...] Das kann mit Aktionen geschehen, für die wir ihnen mit Informationen und Instrumenten zur Seite stehen."

Dieses Vorhaben könnte bis zu Entstehung einer eigenen Lobby gehen. "Für uns ist klar: die Menschen sollen Politik und Unternehmen sagen, was sie wollen. Die Digitale Gesellschaft wird das Engagement mit Instrumenten, Aktionen, Informationen sowie Lobby- und Pressearbeit unterstützen", so Beckedahl.

Informationen zu dem Verein finden sich auf dessen Website.

Die Etablierung eines solchen Vereins ist längst überfällig gewesen. Das Internet wird erwachsen und dessen Pioniere engagieren sich mehr und mehr auch politisch zur Wahrung ihrer Interessen. Allerdings sehe ich dabei auch die Gefahr, dass man langsam zu dem wird, was man eigentlich bekämpfen will. Wir werden sehen, wie sich der Verein entwickelt.

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