Freitag, 15. April 2011

Doch kein Geisterspiel für St. Pauli: Platzsperre in kommender Saison

Doch kein Geisterspiel für St. Pauli - Platzsperre in kommender Saison: FC St. Pauli hatte mit seinem Einspruch gegen die Strafe wegen des Bierbecherwurfes auf einen Linienrichter offenbar Erfolg. Statt eines Geisterspieles beim kleinen Nordderby gegen Werder Bremen milderte das DFB-Sportgericht die Strafe zu einer Platzsperre ab, die allerdings erst in der kommenden Saison greifen wird.

Konkret bedeutet dies, dass der FC St. Pauli das erste Heimspiel der Saison 2011/2012 egal in welcher Liga in einem Stadion austragen muss, das mindestens 50 Kilometer außerhalb von Hamburg liegt. Dazu kommt, dass dieses Spiel nur vor maximal 13.750 Zuschauern stattfinden werden darf. Die jeweilige Gastmannschaft wird davon 1.250 und der FC St. Pauli die übrigens 12.500 Tickets erhalten.

Der Verein selbst stimmte dem Urteil bereits zu. Es wird also in Kraft treten. Für St. Pauli ist die Platzsperre sicherlich besser, als ein Geisterspiel. Auch wenn die Zahl der Zuschauer begrenzt ist, kann man immer noch mit Einnahmen planen.

Die Strafe ist die Reaktion des DFB auf Würfe von den Zuschauerrängen beim Spiel zwischen St. Pauli und Schalke vor gut 2 Wochen. Damals hatte ein voller Plastik-Bierbecher den Schiedsrichterassistenten Thorsten Schiffner im Nacken getroffen. Das Spiel wurde daraufhin in der 88.Minute abgebrochen.

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