Mittwoch, 13. April 2011

Elfenbeinküste: Alassane Ouattara hat Militär hinter sich

Elfenbeinküste - Alassane Ouattara hat Militär hinter sich: Dem international anerkannten Präsident der Elfenbeinküste, Alassane Ouattara, ist ein wichtiger Schritt gelungen, um sein Land vorerst zu befrieden. Er konnte den Chef des ivorischen Militärs auf seine Seite ziehen.

Armee-Führer Philippe Mangou sowie alle Generäle der Boden-, Luft- und Seestreitkräfte hätten dem neuen Präsidenten ihre Treue geschworen, berichtete der staatliche TV-Sender der Elfenbeinküste.

Dieser Schritt ist vor allem deshalb wichtig, weil ein Großteil der Generalität und auch Philippe Mangou selbst als Unterstützer des gestürzten Laurent Gbagbo galten. Daher ist die Rückendeckung Ouattaras durch die ehemaligen Gbagbo-Generäle ein wichtiges Signal an die verbliebenen bewaffneten Anhänger des Ex-Präsidenten. Außerdem ist somit nicht damit zu rechnen, dass sich einer der Generäle zum Warlord aufschwingt und den Bürgerkrieg fortsetzt, was angesichts der tief gespaltenen Elfenbeinküste ein mögliches Szenario gewesen wäre.

Mangou forderte die Polizei und die Sicherheitskräfte dazu auf, seinem Beispiel zu folgen und den neuen Präsidenten ebenfalls zu unterstützen.

Unterdessen wurde bekannt, dass US-Präsident Barack Obama Ouattara zu seinem Sieg gratuliert habe. Aus dem weißen Haus hieß es, dass beide Staatsmänner telefoniert hätten. Dabei ging es vor allem um wirtschaftliche Hilfe für die Elfenbeinküste.


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