Montag, 11. April 2011

Erding: Polizei verhindert rechte Großveranstaltung

Erding: Polizei verhindert rechte Großveranstaltung: Am Samstag konnte ein Großeinsatz der Polizei eine Großveranstaltung der rechten Szene in Erding verhindern. Die Polizei hatte im Vorfeld der Veranstaltung Informationen erhalten, dass eine solche stattfinden sollte und empfing die Teilnehmer bereits frühzeitig.

Am Erdinger Bahnhof, dem Treffpunkt der Rechtsradikalen, wartete auch die Polizei. Ursprünglich wollten sich die Rechten dort treffen, um zu einem geheimen Treffpunkt weiterzufahren, doch die Polizei durchkreuzte die Pläne, indem ein Großaufgebot begann, die Teilnehmer zu durchsuchen.

Bei 67 Personen wurden die Personalien festgestellt. In drei Fällen erfolgen auch Anzeigen wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Drei weiteren Personen wurden Messer und Pfefferspray abgenommen.

Gleichzeitig rief eine Wirtin die Polizei in ihr Lokal in Erding. Darin hatten sich 15 Gäste der rechtsradikalen Szene versammelt und erwarteten noch weitere Personen. Die Wirtin jedoch fühlte sich schwer getäuscht, denn die Versammlung sah nicht wie eine Marketinveranstaltung für Sportartikel aus, wie diese angemeldet wurde. Als die Polizei eintraf, ergriff ein Großteil der Personen die Flucht. Die Polizei erklärte ihr Vorgehen am vergangenen Samstag mit Prävention.

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