Samstag, 2. April 2011

Familiendrama beim Boxen: Rola El-Halabi bei Box-Nacht in Berlin von Stiefvater angeschossen

Familiendrama beim Boxen - Rola El-Halabi bei Box-Nacht in Berlin von Stiefvater angeschossen: Eine Box-Nacht in Berlin ist am Freitag zur Bühne eines Familiendramas geworden. Eigentlich sollte es einen spektakulärem Kampf zwischen der ehemaligen WIBF- und WIBA-Weltmeisterin Rola El-Halabi und der IBF-Titelträgerin Irma Adler geben. Doch dazu kam es nicht.

Der Stiefvater der Herausforderin, Roy El-Halabi, habe sich Zugang zu den Backstageräumen hinter dem Ring verschafft. Dort schoss er zunächst einem Sicherheitsmann ins Bein, bevor er Rola El-Halabi in einem Umkleidekabine zwang. Dort seien erneut Schüsse zu hören gewesen. Angeblich habe die Boxerin dabei Verletzungen an Hand und Bein erlitten.

Die alarmierte Polizei räumte daraufhin die Halle. Schließlich stürmte ein Sondereinsatzkommando die Kabine und konnte damit die Situation beruhigen. Bei Täter und Stiefvater soll es sich um den ehemaligen Manager der Boxerin gehandelt haben. Im Vorfeld der Tat habe sich El-Halabi von ihrem Manager getrennt und den Kontakt zu ihm abgebrochen haben.

Wie schwer die Boxerin und der Sicherheitsmann wirklich verletzt sind, ist nicht klar. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht. Der Täter wurde festgenommen.

Der Veranstalter der Box-Nacht wertete den Abend trotzdem als Erfolg. "Wir hoffen, dass es Rola bald besser geht, damit sie schnell in den Ring zurückkehren kann. Es ist bedauerlich, dass aufgrund der tragischen Ereignisse die starken sportlichen Leistungen in den Hintergrund treten. Wir haben Wort gehalten und einen tollen Box-Abend präsentiert", soll Prime-Time-Promoterin Eva Rolle gesagt haben.

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