Montag, 11. April 2011

Frau aus Lettland zündet sich vor Reichstag an

Frau aus Lettland zündet sich vor Reichstag an: Am Sonntag hat sich eine 58-jährige Frau aus Lettland vor dem Berliner Reichstag angezündet. Sie kam mit Verbrennungen ins Krankenhaus.

Wie die Polizei berichtet, habe sich die Lettin am Nachmittag selbst in Brand gesetzt und dabei schwere Verbrennungen erlitten. Offenbar handelte es sich dabei um einen politischen Protest, denn die Frau hatte mehrere Plakate bei sich.

Auf den Transparenten äußerte sich sich kritisch über die politischen Verhältnisse in Lettland und den Umgang mit ihrer Mutter in dem Land. Vor dem Reichstag übergoss sie sich schließlich mit einer brennbaren Flüssigkeit und zündete sich an. Ein Objektschützer beobachtete die Vorgänge und leistete erste Hilfe. Die Frau wurde mit Verbrennungen zweiten Grades ins Krankenhaus gebracht, sie schwebt nicht in Lebensgefahr.

Der Selbstverbrennungsversuch der Lettin vor dem Reichstag war der erste seit vielen Jahren. Im Jahr 2000 war ein Türke gestorben, nachdem er sich auf den Stufen selbst in Brand gesetzt hatte. 2003 hatte ein junge Türkin ebenfalls versucht, sich und ihre Kinder anzuzünden, 2004 hatte sich ein Mann mit Diesel übergossen, die Polizei konnte jedoch Schlimmeres verhindern.

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