Freitag, 15. April 2011

Fukushima: Tepco will mit der Zahlung von vorläufigen Entschädigungen beginnen

Fukushima - Tepco will mit der Zahlung von vorläufigen Entschädigungen beginnen: Die Menschen, die aus einem 30 Kilometer großen Radius rund um das zerstörte Atomkraftwerk Fukushima 1 evakuiert werden mussten, wissen derzeit noch nicht, wo sie in den nächsten Jahren leben werden. Ihre Zukunft ist völlig ungewiss. Sie haben alles verloren.

Aber in den kommenden Tagen könnte Tepco zumindest damit beginnen vorläufige Entschädigungen vorzunehmen, damit die Menschen zumindest finanziell einen ersten Schritt machen können, um wieder auf die Beine zu kommen. Der Fukushima-Betreiber hat sich verbindlich bereiterklärt mit der Zahlung von Entschädigungen zu beginnen.

Demnach will man an Haushalte mit mehr als einem einem Mitglied, die aus dem 30 Kilometer Radius evakuiert werden mussten, eine Millionen Yen überweisen. Ein-Personen-Haushalte sollen immerhin noch 750.000 Yen bekommen. Umgerechnet entspricht dies zwischen 6.200 und 8.000 Euro.

Laut Industrieminister Banri Kaieda sollen die Zahlungen noch in diesem Monat erfolgen. Tepco-Chef Shimizu versprach die Zahlungen schnell ausführen zu wollen. In der 30-Kilometer-Zone um das Kraftwerk Fukushima lebten rund 48.000 Haushalte.

Auch wenn die Zahlung ein Anfang ist, angesichts der verlorenen Häuser sind 8.000 Euro eigentlich ein Witz und ich befürchte, dass Tepco seine Schuld damit getilgt sehen wird.

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