Montag, 18. April 2011

GDL kündigt 60-Stunden-Streik an: Privatbahnen ab 14 Uhr bestreikt

GDL kündigt 60-Stunden-Streik an: Privatbahnen ab 14 Uhr bestreikt: Die Gespräche der Gesellschaft Deutscher Lokführer mit der Deutschen Bahn verliefen erfolgreich. Die Privatbahnen stellen sich jedoch noch immer quer, sodass diese nun wieder bestreikt werden.

Erst am vergangenen Samstag ging der letzte Streik der GDL nach 48 Stunden zu ende. Man warnte vor neuen Streiks für diese Woche, falls keine neuen Angebote gemacht würden. Offenbar erfolgten diese nicht, sodass nun die nächste Arbeitsniederlegung stattfindet. Diesmal gar über 60 Stunden.

Ab 14 Uhr legen die Lokführer der Privatbahnen, ausgenommen Keolis, die Arbeit nieder und streiken über 60 Stunden bis Donnerstagnacht 2 Uhr. Da die Deutsche Bahn eingelenkt hat, wird diese nicht bestreikt, doch die Züge der Privatunternehmen wie Veolia, die Voigtlandbahn oder die Nord-Ostsee-Bahn stehen wieder einmal still.

Da die privaten Bahnunternehmen noch immer kein neues Tarifangebot vorgelegt haben, müssen die Lokführer wieder zu drastischen Mitteln greifen, unter denen vor allem die Reisenden und Pendler leiden. Man scheint sich nun immer weiter zu steigern, von 12 Stunden Streik auf 48 und nun 60 Stunden. Die GDL fordert einen einheitlichen Tarifvertrag für alle 26.000 Lokführer Deutschlands. Mit der Deutschen Bahn hatte man am vergangenen Freitag bereits eine Tarifeinigung erzielt.

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