Mittwoch, 13. April 2011

GDL vs. Deutsche Bahn: Gespräche ausgesetzt und bis Freitag vertagt

GDL vs. Deutsche Bahn: Gespräche ausgesetzt und bis Freitag vertagt: Die Gewerkschaft Deutscher Lokführer fordert einen einheitlichen Tarifvertrag für alle 26.000 Lokführer in Deutschland. Mit zahlreichen Streiks versuchten die Beschäftigten die Deutsche Bahn und die Privatbahnen zu Gesprächen zu zwingen.

Während sich die Privatbahnen, ausgenommen Keolis, noch quer stellen und demnach weiter bestreikt werden, ist die Deutsche Bahn inzwischen zu Gesprächen bereit und versucht mit der GDL zu verhandeln.

Gestern setzte man sich zusammen, doch nach 18 Stunden wurden die Gespräche in der Nacht abgebrochen . GDL-Sprecherin Greta Seibert betonte allerdings ausdrücklich, die Gespräche seien nicht gescheitert, es habe einfach zu viele Themen gegeben, die besprochen werden müssen.

"Der Rahmentarifvertrag steht ziemlich, nur beim Haustarifvertrag hakt es noch", so die Sprecherin. Um auch das noch zu klären, werden die Gespräche am Freitag fortgesetzt. Bereits vor Beginn der Verhandlungen hatten sich beide Seiten sehr zuversichtlich gezeigt, dass man bei den Verhandlungen in Frankfurt am Main eine Lösung finden würde, mit welcher sich alle Beteiligten anfreunden können.

So sieht es derzeit aus, sodass sich die Pendler und Bahnreisenden auf die kommende Zeit ohne Streiks bei der Deutschen Bahn freuen können. Nur die Privatunternehmen müssten noch einlenken.

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