Donnerstag, 14. April 2011

Grüne Stadt nach deutschen Vorbild für Fukushima-Opfer

Grüne Stadt nach deutschen Vorbild für Fukushima-Opfer: Die japanische Regierung plant offenbar für die Menschen, die im Zuge der Katastrophe im Atomkraftwerk Fukushima ihre Häuser verlassen mussten und wahrscheinlich auf Jahrzehnte nicht in diese zurückkehren zu können, eine "grüne Stadt" nach deutschem Vorbild zu bauen.

Dies berichtet die Nachrichtenagentur Kyodo am Mittwoch unter Berufung auf den Sonderberater der japanischen Regierung, Kenichi Matsumoto. Demnach soll die umweltfreundliche Stadt nach dem Willen von Ministerpräsident Naoto Kan Platz für 100.000 Menschen bieten. Wo diese Stadt entstehen soll, ist noch unklar. Die japanische Regierung soll allerdings bereits einen Ort im Kopf haben.

Noch heute soll sich der zuständige Rat zum Wiederaufbau mit dem Thema befassen. Möglicherweise gibt es also im Laufe des Tages weitere Informationen zu dem Plan.

Angesichts der vollen Flüchtlingslager im Raum um Fukushima ist es auch mehr als nötig eine neue Heimat für die Leute zu schaffen, die ihre Häuser verlassen mussten. Allerdings wird der Bau einer solchen Stadt selbst unter größten Anstrengungen Monate dauern. Zur kurzfristigen Verbesserung der Lebensumstände taugt er also nicht.

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