Freitag, 29. April 2011

Hackerattacke auf PSN löst neue Datenschutzdebatte aus

Hackerattacke auf PSN löst neue Datenschutzdebatte aus: Es gehört zu den Herausforderungen des Lebens, sich so schnell und so gut wie möglich an neue Gegebenheiten anzupassen. Ähnliches gilt auch für die Politik. Daher ist es auch kein Wunder, dass ein Datendiebstahl, den es so in der Geschichte noch nicht gegeben hat, Diskussionen auslöst.

Überrascht bin ich daher nicht, dass man nach dem Angriff auf Sony eine Datenschutzdebatte anstößt. Ich bin sogar der Meinung, dass diese notwendig ist.

Aus den Reihen der Union kommen die üblichen Stimmen, die nach Aufklärung rufen und Sony "ganz klar" in der Haftung sehen. Die Realität sieht allerdings anders aus. In den meisten Fällen dürfte es sehr schwer nachweisen zu sein, dass ein bestimmter Missbrauch von Daten wirklich durch das Leck bei Sony entstehen konnte.

Auch aus diesem Grund räumte der Bundesdatenschutzbeauftragte, Peter Schaar, ein, dass die Handhabe gegen Sony sehr gering ist. Das Unternehmen sitzt in Europa in Großbritannien und ist dadurch nur bedingt durch deutsches Recht belangbar.

In meinen Augen sollte es bei der aufkeimenden Debatte auch nicht vordergründig um Sony gehen. Der Konzern wird selbst bemüht sein eine großzügige Entschädigung zu liefern, um das eigene Image wieder aufzupolieren.

Vielmehr müssen Regelungen gefunden werden, die Unternehmen dazu verpflichten alles dafür zu tun, dass die Kundendaten optimal geschützt sind und im Falle einer Zuwiderhandlung empfindliche Strafe vorsehen. Hierbei dürfen Ländergrenzen keine Rolle spielen. Wenn es ein Angebot für den deutschen Markt gibt, muss dieses auch dem deutschen Recht unterliegen.

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