Montag, 18. April 2011

Handy im Schacht: Düsseldorfer stirbt kopfüber in Gully

Handy im Schacht: Düsseldorfer stirbt kopfüber in Gully: Am Wochenende starb ein 23-jähriger Mann in Düsseldorf, weil er versucht hatte, sein Handy aus einem Gullyschacht herauszuholen. Sein Kumpel, der ihn hätte retten können, schlief in der Nähe mit 3 Promille Alkohol im Blut ein.

Das Unglück ereignete sich am vergangenen Wochenende. Ein 22- und ein 23-jähriger waren offenbar auf einer Gartenparty und beschlossen zu später Stunde, Alkohol-Nachschub für die verbliebenen Gäste zu holen. Doch auf dem Weg verlor einer der beiden Männer offenbar sein Handy und seinen Schlüssel.

Da beide Dinge in einen Gullyschacht gerutscht waren, versuchte er diese wieder herauszuangeln. Dazu zog der 23-jährige sein T-Shirt aus, hob den Deckel des Gullys hoch und angelte kopfüber nach den Dingen. Doch offenbar rutschte er immer weiter hinein und verlor die Kontrolle. Er rutsche komplett hinein und konnte sich allein nicht mehr aus dieser Situation befreien.

"Wer da drinsteckt, kommt von allein nicht mehr raus", so ein Mitarbeiter von AWISTA. Wie lange sein Todeskampf dauerte, ist nicht klar. Erst gegen 3 Uhr ging der Notruf eines Nachtschwärmers ein. Doch der alarmierte Notarzt konnte den 23-jährigen Düsseldorfer nicht mehr retten. Er war bereits tot.

Sein Kumpel, mit dem er unterwegs war, schlief währenddessen seelenruhig auf der Treppe der Basilika mit 3 Promille Alkohol im Blut.

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