Montag, 11. April 2011

Japan erneut von starkem Nachbeben der Stärke 7,1 erschüttert: Epizentrum nahe Fukushima

Japan erneut von starkem Nachbeben der Stärke 7,1 erschüttert - Epizentrum nahe Fukushima Die Erde in Japan kommt auch einen Monat nach dem verheerenden Erdbeben und dem darauf folgenden Tsunami nicht zur Ruhe. Am frühen Montag-Abend (Ortszeit) ist es zu einem weiteren schweren Nachbeben gekommen. Die Erdstöße erreichten die Stärke 7,1 auf der Richterskala. Das Epizentrum des Bebens habe im Süden der Präfektur Fukushima in der Nähe des havarierten Atomkraftwerks Fukushima 1 gelegen.

In Folge des Bebens mussten die Arbeiten an der Kühlung der beschädigten Reaktorblöcke unterbrochen werden. Ob es neue Schäden an dem Kraftwerk gegeben hat, ist noch nicht gänzlich geklärt. Allerdings gibt es Berichte, wonach Pumpen zur Wassereinspeisung ausgefallen sein sollen.

Laut Tepco sei dies auf einen Ausfall der Stromversorgung zurückzuführen. Allerdings solle dies keine Probleme machen. Die anwesenden Journalisten reagierten nervös auf die Angaben.

Eine entsprechende Tsunami-Warnung wurde von den japanischen Behörden ausgegeben. Es wurde vor Flutwellen von bis zu 2 Metern Höhe gewarnt. In der Provinz Ibaraki soll es Wellen von bis zu 50 Zentimetern gekommen sein. Mittlerweile sei die Tsunami-Warnung aber wieder aufgehoben worden.

Informationen zu Opfern oder Schäden des neuerlichen Nachbebens gibt es bislang noch nicht.


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