Montag, 4. April 2011

Jemens Präsidenten Ali Abdullah Saleh verliert angeblich Unterstützung durch die USA

Jemens Präsidenten Ali Abdullah Saleh verliert angeblich Unterstützung durch die USA: Neben Libyen und Syrien blickt die arabische Welt derzeit vor allem auf den Jemen. In dem bettelarmen Land auf der arabischen Halbinsel protestieren seit mehreren Wochen die Menschen gegen den seit 32 Jahren im Amt befindlichen Präsidenten Ali Abdullah Saleh.

Bereits zu Beginn der Proteste kündigte der Despot an, nicht für eine neue Amtszeit kandidieren zu wollen. Die Proteste endeten damit allerdings nicht. Ein Großteil der jemenitischen Bevölkerung will, dass Saleh sofort zurücktritt.

Bei Protesten kommt es vor allem in der Hauptstadt Sanaa immer wieder zu Auseinandersetzung zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten. Mehr als 80 Menschen verloren auf diese Weise seit Ausbruch der Unruhen ihr Leben.

Nun scheint Präsident Salehs Machtbasis endgültig zu bröckeln. Bereits vor einigen Tagen wendeten sich hochrangige Militärs von ihm ab und nun scheint er auch die Unterstützung seines wichtigsten Verbündeten zu verlieren.

In den USA geht man einem Bericht der New York Times zu Folge davon aus, dass Saleh die von der Opposition geforderten Reformen nicht umsetzen wird. Er sei daher nicht mehr im Amt zu halten und zum Rückzug aufgefordert worden. Angeblich verhandeln Vertreter der US-Regierung bereits seit mehr als einer Woche diesbezüglich mit Saleh.


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