Donnerstag, 28. April 2011

Jose Mourinho wittert Verschiebung zu Gunsten des FC Barcelona

Jose Mourinho wittert Verschiebung zu Gunsten des FC Barcelona: Der portugiesische Startrainer Jose Mourinho ist als Exzentriker bekannt. Ich erinnere hier nur an die Geschichte, als er sich in einem Reinigungswagen in die Kabine zu seiner Mannschaft bringen ließ, obwohl er wegen einer Sperre eigentlich nicht in die Kabine durfte.

Diese Fassette an Mourinho ist gestern um ein weiteres Kapitel reicher geworden. Offenbar verkraftete er die Niederlage im Champions League-Halbfinale gegen den FC Barcelona nicht richtig und teilte daher nach dem Spiel richtig aus.

"Wenn ich zum Schiedsrichter und zu der Uefa sagen würde, was ich denke und fühle, würde meine Karriere heute enden. [...] Sie (der FC Barcelona, d. Red.) haben die Macht und wir haben keine Chance", pöbelte Mourinho nach dem Spiel auf einer Pressekonferenz.

Grund für den Ausbruch war wohl die rote Karte gegen Pepe in der 60.Minute und der kurz darauf durch Schiedsrichter Wolfgang Stark zugewiesene Tribünenplatz für Mourinho selbst.

"Es hätte mit 0:0 enden können heute Abend, doch plötzlich waren wir nur noch zu zehnt und der Weg für Barcelona war frei um Lösungen zu finden, die sie vorher nicht gefunden hatten: wir hätten drei Stunden weiterspielen können und sie hätten kein Tor geschossen. Aber heute haben wir gesehen, dass so etwas nicht nur schwierig ist - es ist unmöglich", so Mourinho.

Seine Theorie äußerte er dann auch noch, indem er mutmaßte, dass Barcelona wegen seines Sponsors, dem UN-Kinderhilfswerk Unicef, bevorzugt werden. "Sie sollen ins Finale gelangen, und sie gelangen ins Finale, Punkt", stellte er fest.

Um seine Anschuldigungen zu untermauern, feuerte Mourinho noch eine verbale Breitseite gegen Barca-Coach Guardiola ab. "Josep Guardiola ist ein fantastischer Trainer, aber ich habe zwei Champions-League-Titel gewonnen. Er hat einmal die Champions League gewonnen, aber über dieses eine Mal wäre ich persönlich beschämt. [...] Ich würde mich schämen, die Champions League dank des Skandals von der Stamford Bridge gewonnen zu haben. [...] Und wenn er dieses Jahr gewinnt, dann wird er wegen des Skandals vom Bernabeu gewonnen haben. Ich hoffe, dass er eines Tages einen richtigen Champions-League-Titel gewinnen wird", so Mourinho in Anspielung auf das Halbfinale aus dem Jahr 2009.

Damals kam Barcelona unter fragwürdigen Umständen ins Finale der Champions League und siegte später. Noch heute ist man sich weitestgehend einig, dass Chelsea London in diesem Spiel deutlich benachteiligt worden ist.

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