Mittwoch, 20. April 2011

Libyen: Großbritannien schickt Militärberater, Gaddafi-Regime warnt

Libyen - Großbritannien schickt Militärberater, Gaddafi-Regime warnt: Um die Rebellen im Kampf gegen das Regime von Diktator Muammar al-Gaddafi zu unterstützen, wird Großbritannien einige Militärberater nach Bengasi schicken. Diese sollen die Rebellen ausbilden und ihnen bei der Logistik Hilfestellung leisten.

An Kampfhandlungen werden sie jedoch nicht teilnehmen, hieß es aus dem britischen Außenministerium. Damit sei der Einsatz auch von der UN-Resolution gedeckt, so die Argumentation aus London.

Das Gaddafi-Regime kritisierte die Pläne und warnte vor einer Verlängerung des Krieges. Der libysche Außenminister Abdul Ati al-Obeidi erklärte gegenüber der BBC: "Eine britische Militärpräsenz in Bengasi verlängere die Kampfhandlungen".

Darüberhinaus wurde bekannt, dass Großbritannien die Aufständigen auch mit militärischen Sachgütern unterstützt. So sollen bereits 1.000 Splitterschutzwesten und 100 Satelliten-Telefone nach Libyen gebracht worden sein.

Dass das Gaddafi-Regime daraus eine Verlängerung des Krieges ableitet ist klar. Die Frage ist ja, was dieses sich erwartet hat, dass man zusieht, wie die eigenen Truppen Massaker anrichten? Daher ist das Argument, dass Militärberater den Krieg verlängern würden ziemlich sinnlos.

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