Samstag, 2. April 2011

Libyen-Konflikt: Muammar al-Gaddafi lässt Angebot der Waffenruhe zurückweisen

Libyen-Konflikt - Muammar al-Gaddafi lässt Angebot der Waffenruhe zurückweisen: In den letzten Wochen hatte das Regime von Diktator Muammar al-Gaddafi immer wieder betont, man halte sich an die von der UN-Resolution 1973 vorgeschriebenen Waffenstillstand. Warum man dann das Angebot Aufständigen nach einem Waffenstillstand ablehnte, kann man wahrscheinlich selbst nicht hinreichend erklären.

Der Sprecher des Regimes Mussa Ibrahim erklärte gestern in Tripolis: "Wir sind die Regierung, nicht sie". Das Angebot der Waffenruhe wies er als verrückt zurück. Ohnehin sei das Angebot nur ein Trick gewesen.

Die Aufständigen verlangten, dass sich die Soldaten Gaddafis aus den Städten zurückzögen. "Wenn das nicht verrückt ist, dann weiß ich nicht, was es ist. Wir werden unsere Städte nicht verlassen". Danach betonte Ibrahim aber, dass die Regierung, also das Regime von Diktator Gaddafi, durchaus zu Verhandlungen und Frieden bereit sei.

Unterdessen scheint die Nato auch wieder Luftangriffe gegen Stellungen im Land zu fliegen. Im libyschen Staatsfernsehen hieß es, dass die "Aggressoren" Stellungen nahe Tripolis angegriffen hätten.

Nichtsdestotrotz scheint sich die Lage in Libyen derzeit mehr und mehr zu einem Patt zu entwickeln. Weder die Aufständigen noch die Truppen Gaddafis können derzeit Erfolge verbuchen. Wie lange diese Situation anhalten wird, ist unklar.


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