Sonntag, 10. April 2011

Loveparade-Opfer fordern Schmerzensgeld in Millionenhöhe

Loveparade-Opfer fordern Schmerzensgeld in Millionenhöhe: Acht Monate ist es her, dass bei der Loveparade in Duisburg eine Massenpanik ausbrach und 21 Menschen ums Leben kamen. Rund 500 weitere Personen wurden verletzt. Die Veranstaltung, die zum Vergnügen aller gedacht war, endete in einer Tragödie.

Nun fordern die Opfer der Loveparade dem Spiegel zufolge Schmerzensgeld. Der Versicherungskonzern Axa hatte den Loveparade-Veranstalter Lopavent versichert. Inzwischen hätten sich bei Axa 258 direkte Opfer, Angehörige und Versicherungen gemeldet und Schmerzensgeld in Millionenhöhe nach der Loveparade-Tragödie gefordert.

Die Loveparade-Geschädigten fordern nach Angaben des Spiegels zwischen 1000 und 15.000 Euro Schmerzensgeld. In Einzelfällen handle es sich jedoch auch um eine sechsstellige Summe. Axa habe für die Opfer Schadensrücklagen von rund 3 Millionen Euro gebildet, Axa bestätigte diese Summe nicht, dementierte sie jedoch auch nicht.

Fraglich ist, inwieweit sich das Bundesland Nordrhein-Westfalen an der Entschädigung beteiligen wird. "Wir haben ein hohes Interesse, jetzt sehr schnell mit Stadt und Land eine Lösung zu erreichen", teilte ein Axa-Sprecher mit.

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