Mittwoch, 20. April 2011

Motorradfahrer stirbt durch Ölpfütze: Polizei vermutet Anschlag

Motorradfahrer stirbt durch Ölpfütze: Polizei vermutet Anschlag: Am vergangenen Wochenende kam ein Motorradfahrer im Unterallgäu ums Leben. Der 37-jährige war auf der Staatsstraße zwischen Markt Rettenbach und Ottobeuren unterwegs. In einer Rechtskurve befuhr er jedoch ein Ölspur, der er nicht mehr ausweichen konnte.

Der Motorradfahrer verlor daraufhin die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte frontal gegen ein entgegenkommendes Auto. Der 37-jährige verstarb noch am Unfallort. Nun prüft die Polizei die Unfallumstände und geht davon aus, dass es sich um einen regelrechten Anschlag auf Motorradfahrer handelte.

Offenbar wurde die Ölspur, in die der Motorradfahrer geriet, wie auch die anderen, die auf der Straße gefunden worden, absichtlich gelegt. Ein Polizeisprecher sagte am Dienstag: "Die Ölspuren sind weit verstreut und finden sich an verschiedenen Orts- und Kreisstraßen, sodass wir von Vorsatz ausgehen."

Ein bisher noch unbekannter Täter soll mehrere Glasflaschen mit Öl darin aus dem Auto geworfen haben, welche auf der Straße zerschlugen. Das Öl breitete sich daraufhin auf dem Asphalt aus. Neben jedem Ölfleck entdeckte man auch Glassplitter, weshalb die Ermittler auf die Theorie mit den Glasflaschen kamen.

Sowohl die Splitter, als auch die Flüssigkeit wird nun vom Landeskriminalamt München überprüft. Die Polizei überwacht nun vermehrt Strecken, die bei Motorradfahrern sehr beliebt sind.

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