Donnerstag, 14. April 2011

Nacktscanner an Hamburger Flughafen muss in Nachprüfung: Praxistest verlängert

Nacktscanner an Hamburger Flughafen muss in Nachprüfung: Praxistest verlängert: Was gab es nicht für Aufregung als es darum ging, an deutschen Flughäfen so genannte Nacktscanner einzuführen. Jene Geräte sollten am Körper versteckte Waffen oder Sprengstoff entdecken und so den Flugverkehr sicherer machen.

Allerdings bestand da noch die Frage, ob sie wirklich zuverlässig funktionieren. Zu diesem Zweck führte man seit September letzten Jahres am Flughafen Hamburg einen Praxistest durch. Um zu beweisen, dass die Technik funktioniert und ungefährlich ist, ließ sich der damalige Innenminister Thomas de Maizière von einem Körperscanner durchleuchten.

Bis Ende März sollte dieser Test laufen. Das Zwischenergebnis fällt wenig schmeichelhaft für die Technik aus. Der Körperscanner habe bei seinem Test auch Meldungen bei Bügelfalten und Schweißflecken gemacht. Betroffene Menschen mussten anschließend vom Sicherheitspersonal per Hand durchsucht werden.

"Der Scanner findet alles. Das Problem ist nur, dass er noch nicht gut zwischen gefährlichen und ungefährlichen Gegenständen unterscheiden kann", sagt der Sprecher des Bundesinnenministeriums Markus Beyer dazu.

Die Herstellerfirma, L-3 Communications der Geräte hat nun eine neue Software entwickelt, die genau so sicher sein, aber nicht mehr auf Bügelfalten und Schweißflecken auf Kleidung reagieren soll. Aus diesem Grund werden die Scanner, die bisher etwa 480.000 Menschen untersuchten, quasi in eine Nachprüfung geschickt. Der Praxistest wurde bis Ende Juli verlängert. Erst dann wird sich entscheiden, ob die Technik flächendeckend an deutschen Flughäfen eingeführt wird.

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