Donnerstag, 28. April 2011

Nokia will Milliarden sparen: 7.000 Stellen gestrichen, Symbian ausgelagert

Nokia will Milliarden sparen - 7.000 Stellen gestrichen, Symbian ausgelagert: Der einst größte Handy-Produzent der Welt, Nokia, ist ins Wanken geraten. Die Finnen verpassten den Smartphone-Trend und laufen seitdem nur hinterher. Um verlorenen Boden wieder gut machen zu können, ging man vor einiger Zeit eine strategische Partnerschaft mit Microsoft ein. Als Folge dessen wird es künftig Nokia-Smartphones mit Windows Phone-Betriebssystem geben.

Der Umbau Nokias geht unter dessen unvermindert weiter. Bis 2013 sollen 7.000 Stellen gestrichen werden. Außerdem ist die Auslagerung des Symbian-Betriebssystem an den US-Dienstleister Accenture geplant. Aus diesen Schritte verspricht sich Nokia Milliardeneinsparungen.

Wie Nokia am Mittwoch mitteilte werden 4.000 Stellen ersatzlos gestrichen. Weitere 3.000 angestellte werden ihr Brötchen künftig bei Accenture verdienen. Ab 2013 soll auf diese Weise pro Jahr eine Summe von einer Milliarden Euro gespart werden. Die Nokia-Aktie reagierte positiv auf die Meldung und machte einen Satz um drei Prozent nach oben.

Ich bin aber weiterhin skeptisch, ob sich Nokia wirklich retten kann oder doch schon dem Untergang geweiht ist. Wenn man keine Produkte hat, die gekauft werden, kann man nämlich noch so viele Stellen abbauen, wie man will. Wobei man nicht vergessen darf, dass Nokia in Schwellen- und Entwicklungsländern immernoch die Nummer 1 ist.

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