Donnerstag, 21. April 2011

Plagiatsaffäre um Silvana Koch-Mehrin: Entscheidung im Mai, bis dahin schweigen?

Plagiatsaffäre um Silvana Koch-Mehrin - Entscheidung im Mai, bis dahin schweigen?: Die unter Plagiatsverdacht stehende Politikerin Silvana Koch-Mehrin scheint keine Lust zu haben, sich zu den Vorwürfen zu äußern. Obwohl diese mit dem gestrigen Tag eine neue Dimension bekommen haben.

Der Abschlussbericht der Plagiatjäger im Internet liegt vor. Demnach finden sich auf 27,9 Prozent der Seiten ihrer Dissertation mit dem Titel "Historische Währungsunion zwischen Wirtschaft und Politik" Plagiate.

Anders als Karl-Theodor zu Guttenberg scheint die Vizepräsidentin des Europaparlaments ihre Plagiatsaffäre aber ohne ein Wort aussitzen zu wollen. Aus diesem Grund verstärkte die SPD gestern den Druck auf die FDP-Politikerin. SPD-Innenexperte Sebastian Edathy sagte: "Die Vizepräsidentin des Europäischen Parlamentes sollte dazu öffentlich Stellung beziehen".

Die Uni Heidelberg erklärte gestern, dass die angesetzte Überprüfung der Arbeit noch bis Ende Mai dauern werde. Sollte sich der Verdacht dann weiter erhärten, wird Koch-Mehrin vorgeladen, um zu den Vorwürfen Stellung zu beziehen.

So lange wird sie aber nicht mehr schweigen können. Die Affäre belastet nämlich die kleine Restglaubwürdikeit der FDP stark und trägt so zu den schlechten Umfragewerten bei. Außerdem wird sich Koch-Mehrin als Präsidiumsmitglied auf dem Parteitag im Mai sehen lassen müssen.

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