Freitag, 29. April 2011

PSN-Datendiebstahl: Kreditkartennummer möglicherweise doch in Händen der Hacker

PSN-Datendiebstahl - Kreditkartennummer möglicherweise doch in Händen der Hacker: Der Hacking-Angriff auf das PlayStation-Network ist offenbar noch längst nicht ausgestanden. Wie die New York Times unter Berufung auf Mitarbeiter von Sicherheitsfirmen berichtet, sind möglicherweise doch Kreditkartennummern in die Hände der Hacker gelangt.

Ein Mitarbeiter der Sicherheitsfirma 'Trend Micro' sagte dem Blatt, dass er in einschlägigen Untergrundforen mitbekommen hat, wie sich einzelne Mitglieder über den Datendiebstahl unterhalten. Dabei sei auch eine große Datenbank angeboten worden, die angeblich die Daten von Sony enthält. Die Hacker hoffen demnach ihren Fang verkaufen zu können. Sogar Sony seien die Daten schon zum Rückkauf angeboten worden. Der Konzern wolle aber nicht darauf eingehen, hieß es.

Es ist von einem Verkaufspreis von 100.000 Dollar die Rede. Besagte Datenbank umfasst angeblich Kundennamen, Anschriften, Nutzernamen, Passwörter und 2,2 Millionen Kreditkartennummern.

Den Sicherheitsexperten war es allerdings nicht möglich die Echtheit der Daten zu überprüfen. Ein Sony-Sprecher erklärte dazu, dass ihm nichts von einem Rückkaufangebot bekannt ist und verwies darauf, dass die Kreditkartennummern verschlüsselt gewesen seien.

Dem hält ein Experte von 'iSEC Partners' entgegen, dass die Hacker Zugang zur Hauptdatenbank erlangt haben sollen, was ihnen die Möglichkeit gegeben haben könnte, auf alles zuzugreifen, auch auf Kreditkartennummern.

Sollte dem tatsächlich so sein, hätte der Fall eine neue Dimension erreicht. Mit den Kreditkartennummern könnte den eigentlichen Besitzern großer Schaden entstehen, der unter Umständen auf Sony zurückfallen könnte.

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