Donnerstag, 14. April 2011

Rummenigge-Brief an Fans: "Völlig entsetzt, in welcher Art er beleidigt wurde"

Rummenigge-Brief an Fans - "Völlig entsetzt, in welcher Art er beleidigt wurde": Der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München, Karl-Heinz Rummenigge, hat sich in einem offenen Brief in der Stadionzeitschrift des deutschen Rekordmeisters an die Fans gewandt. Dabei ging er auf die Anfeindungen gegen Uli Hoeneß, die Rettung von 1860 München und die aktuelle Situation ein.

Nach dem Rauswurf von Trainer Louis van Gaal am letzten Sonntag steht am kommenden Wochenende ein wichtiges Spiel gegen Bayer Leverkusen an. Unterliegen die Münchner hier, ist die Champions League in der kommenden Saison in großer Gefahr.

Deshalb schrieb Rummenigge: "Gerade jetzt, wo es sportlich nicht so gut läuft, wie von uns allen gewünscht, fordere ich alle Fans des FC Bayern auf, unseren Klub zu unterstützen. Wir müssen nun zusammenstehen, damit wir uns noch für die Teilnahme an der Champions League qualifizieren. [...] Wir müssen uns als Einheit präsentierten. Mia san Mia. Und mia san ein FC Bayern".

Ob dieser Appell angesichts der Angriffe auf Uli Hoeneß beim letzten Heimspiel gegen Gladbach auf Gehör stoßen wird, ist unklar. Rummenigge äußerte sich auch dazu und nahm bei der Gelegenheit die eigenen Fans ins Gewissen. "Die Regeln des Anstands und das Selbstverständnis aller im Kreise des FC Bayern verbieten Beleidigungen, wie wir sie gegen Gladbach erleben mussten, ohnehin von selbst. [...] Jubel und die La-Ola-Welle, Pfiffe oder Buh-Rufe - all das ist in einem Stadion völlig in Ordnung. Aber hier wurde eine neue - unsägliche - Dimension der Meinungsäußerung erreicht. [...] Ich kenne Uli Hoeneß nun seit 37 Jahren. Er denkt FC Bayern, er fühlt FC Bayern, er lebt FC Bayern, er ist FC Bayern. 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr, sein Leben lang. Er tut alles für unseren Klub, er denkt nur an das Wohl 'seines' Klubs. Deshalb war ich, und alle, die dem FC Bayern verbunden sind, völlig entsetzt, in welcher Art er beleidigt wurde", so der Bayern-Boss.

Die umstrittene Rettung von 1860 München war laut Rummenigge alternativlos. "Der Vorstand ist gemäß Aktiengesetz verpflichtet, zum Wohle des FC Bayern zu handeln. Dies verlangt auch: Drohen hohe Einnahmen durch Insolvenz eines Schuldners auszubleiben, muss der Vorstand an der Verhinderung dieser Insolvenz mitwirken", so Rummenigge.

Ob der offene Brief bei den Fans etwas bewirkt hat, werden wir am kommenden Sonntag erfahren, wenn der FC Bayern in der Allianz-Arena auf Bayer Leverkusen trifft.

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