Mittwoch, 20. April 2011

Schwarz-Gelb prüft Alcolock-Wegfahrsperre für wiederholte Alkoholsünder

Schwarz-Gelb prüft Alcolock-Wegfahrsperre für wiederholte Alkoholsünder: Einem Bericht der 'Saarbrücker Zeitung' zu Folge haben die Bundestagsfraktionen der Union und der FDP einen Antrag bei Verkehrsminister Peter Ramsauer gestellt, den Einsatz von so genannten Alcolocks in Fahrzeugen von mehrfach als Alkoholsünder aufgefallenen Menschen zu prüfen.

Bei Alcolocks handelt es sich um Messgeräte zur Messung des Atemalkohols. Wird bei der Messung ein zu hoher Wert festgestellt springt das Auto nicht an. Damit sollen Menschen zur Vernunft gebracht werden, die bereits mehrfach durch Alkohol am Steuer aufgefallen sind.

Autofahrern, die sich ein solches Gerät in den Wagen einbauen lassen, sollen Punkte in Flensburg erlassen oder ein verkürzter Führerscheinentzug in Aussicht gestellt werden. Aus dem Verkehrsministerium kommen positive Signale bezüglich eines freiwilligen Einbaus. Eine Zwangsregelung für bestimmte Berufsgruppen beurteile man aber kritisch.

Ich persönlich finde die Idee gut, auch wenn sie von Schwarz-Gelb kommt. Alkohol gehört noch immer zu den häufigsten Unfallursachen in Deutschland. Auch wenn man argumentieren kann, dass das Gerät nicht feststellen kann, wer pustet und wer danach fährt, ist es trotzdem schon ein Erfolg, wenn durch diese Maßnahme auch nur ein Unfall vermieden wird. Ich sehe jedenfalls kein Argument, das wirklich gegen eine solche Regelung spricht.

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