Freitag, 29. April 2011

SPD-Minister will Minijobs wieder stärker reglementieren

SPD-Minister will Minijobs wieder stärker reglementieren: Wie war das noch mit den Geistern, die ich rief und anschließend nicht mehr loswurde? Es war seinerzeit die Regierung Schröder, die die Möglichkeit von nicht sozialabgabepflichtigen Jobs auf 400 €-Basis schuf.

Eben jene Beschäftigung hat in den letzten Jahren stark zugenommen und trägt damit zu einem großen Teil zum derzeitigen Jobwunder in Deutschland bei. Das Problem dabei ist, dass diese Minijobs in einigen Fällen von Unternehmen anders genutzt werden, als es angedacht gewesen ist.

So kommt es zum Beispiel vor, dass ein 400 €-Jobber derart lange Arbeitszeiten hat, dass sich daraus ein effektiver Stundenlohn von unter 3 Euro ergibt. Dem will Nordrhein-Westfalens Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD) mit Hilfe einer Bundesratsinitiative offenbar einen Riegel vorschieben.

"Es ist ja heute so, dass nirgendwo konkrete Arbeitszeiten, die erbracht werden müssen, für die 400 Euro festgeschrieben sind. Dies führt zum Teil zu Hungerlöhnen unter drei Euro pro Stunde, weil man die Arbeitszeit hochgeschraubt hat", sagte er dem Deutschlandfunk.

Darüberhinaus sei auch die Einführung einer gesetzlichen Quote bei den Minijobs denkbar. Demnach würde Unternehmen vorgeschrieben, nur einen bestimmten Prozentsatz ihrer Belegschaft über Minijobs zu realisieren.

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