Samstag, 2. April 2011

Spiel-Abbruch nach Bierbecher-Wurf: Skandal bei St. Pauli gegen Schalke 04

Spiel-Abbruch nach Bierbecher-Wurf - Skandal bei St. Pauli gegen Schalke 04: Das erste Bundesliga-Spiel von Ralf Rangnick als neuer Schalke Trainer endete direkt mit einem Skandal. In der 88.Minute brach Schiedsrichter Deniz Aytekin das Spiel ab, weil sein Assistent, Thorsten Schiffner, zuvor mit einem vollen Bierbecher am Kopf getroffen wurde.

Wie Video-Aufnahmen der Szene beweisen, war Schiffner durch den Treffer benommen. Der Spielabbruch war also berechtigt. Noch ist nicht endgültig geklärt, wer den Becher geworfen hat. Anhand des Spielverlaufes ist es aber wohl ein St. Pauli-Fan gewesen.

Die Norddeutschen lagen zum Zeitpunkt des Spielabbruchs durch Treffer von Raúl und Draxler bereits mit 0:2 zurück. Außerdem musste St. Pauli nach Platzverweisen gegen Jan-Philipp Kalla und Fin Bartels in doppelter Unterzahl spielen.

Auf den Kiez-Klub dürfte nach den Szenen eine empfindliche Strafe zukommen. Von Geldstrafe bis hin zu Geisterspielen ist alles möglich. Der DFB wird sich nun sicherlich die Videos der Szene ansehen, um zu beurteilen, wie darauf reagiert werden muss. Klar ist allerdings bereits jetzt eines: Schiedsrichter mit Wurfgeschossen anzugreifen, ist nichts weiter als feige. Zum Glück werden Fußballstadien heute derart gut überwacht, dass der Täter leicht zu identifizieren sein dürfte.

Im folgenden Video ist die Szene zu sehen, die zum Spiel-Abbruch führte. Bedenkt, dass der YouTube-Clip unter Umständen gelöscht werden könnte.



"So etwas geht gar nicht. Ich kann mich nur bei Thorsten Schiffner für diesen Vollhonk entschuldigen", brachte es Holger Stanislawski nach dem Spiel auf den Punkt.

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