Montag, 11. April 2011

Uli Hoeneß rechnet mit Louis van Gaal ab: Die späte Rache des Präsidenten

Uli Hoeneß rechnet mit Louis van Gaal ab - Die späte Rache des Präsidenten: Gestern um diese Zeit wurde die Nachricht bekannt, dass der FC Bayern München sich mit sofortiger Wirkung von seinem Trainer Louis van Gaal trennt. Wenig später traten dann die Oberen des Vereins vor die Presse. Was man auf dieser Konferenz vor allem von Uli Hoeneß zu hören bekam, kommt einer Generalabrechnung gleich.

"Mit der Entscheidung, Jörg Butt aus dem Tor zu nehmen, ging die Scheiße los", polterte der Bayern Präsident los. Der Vorstand habe ihn darauf hingewiesen, dass diese Entscheidung schwierig ist. Van Gaal habe es trotzdem gemacht. Auch die Probleme mit den Fans in der Südkurve, die in den letzten Wochen immer wieder Uli Hoeneß kritisierten, schob man auf die Entscheidung zum Torwartwechsel durch van Gaal. Ohne diesen "hätte sich das Thema Manuel Neuer nicht so hochgeschaukelt. Wir hätten nie ein Problem mit der Südkurve bekommen. Wir haben uns Probleme gemacht, die den ganzen Verein total durcheinander gebracht haben".

Dass die Mannschaft bis zuletzt hinter dem Trainer stand, glaubt Hoeneß nicht. "Der Spaß hat seit langer Zeit gefehlt. Dass die Spieler hinter ihm standen, das ist ein Märchen", erklärte er.

Ob die Art und Weise wie diese Abrechnung erfolgt ist, wirklich auf einer Pressekonferenz geschehen musste, darf man hinterfragen. Eines ist allerdings klar. In Uli Hoeneß hatte sich etwas aufgestaut, wofür van Gaal durch seine Sturheit wohl mitverantwortlich war.

Nichtsdestotrotz sollten die Verantwortlichen des FC Bayern nicht vergessen, dass der Trainer die Mannschaft aufstellt und nicht der Präsident. Wenn Hoeneß mehr Einfluss will, soll er sich einfach auf die Trainerbank setzen und den Coach geben. Aber dann kann er ja über keinen mehr motzen, außer über sich selbst.

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