Mittwoch, 27. April 2011

Umweltbundesamt: Schneller Atomausstieg behindert Klimaziele nicht

Umweltbundesamt - Schneller Atomausstieg behindert Klimaziele nicht: Eines der wichtigsten Argumente der letzten verbliebenen Atomkraftbefürworter in Deutschland ist, dass die Atomkraft unser Klima schonen würde und ein Ausstieg die Erderwärmung beschleunigt. Seltsamer Weise sind dies nach meiner Beobachtung in vielen Fällen diejenigen, für die es den Klimawandel gar nicht gibt.

So oder so, das Argument der Atomausstieg würde das Klima belasten, hat mit dem heutigen Tag eine kräftige Delle erhalten. "Der Atomausstieg schadet dem Klima nicht", sagte der Präsident des Umweltbundesamtes, Jochen Flasbarth, der Mittwochsausgabe der 'Financial Times Deutschland'.

Zwar sei es richtig, dass Deutschland mehr Treibhausgase ausstoßen werde, diese würden aber durch den Emissionshandel in Europa an anderer Stelle eingespart.

Flasbarth verwies gleichzeitig aber auch darauf, dass die Kohle keine Zukunft hat. Er sprach sich dagegen aus neue Kohlekraftwerke zu bauen, weil diese trotz der technischen Fortschritte immer noch zu viel Kohlendioxid ausstoßen. Daher müsse man nach dem Ausstieg aus der Atomenergie auch den langfristigen Ausstieg aus der Kohleverstromung vorantreiben.

Wenn neue Kohlekraftwerke erst einmal gebaut sind, würden diese zur politischen Last für die Jahre 2030 bis 2050. Dies könnte dazu führen, dass Kraftwerke vom Markt gedrängt werden, die sich noch nicht amortisiert haben.

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