Dienstag, 19. April 2011

Unruhen nach Präsidentschaftswahl in Nigeria fordern Todesopfer

Unruhen nach Präsidentschaftswahl in Nigeria fordern Todesopfer: Goodluck Jonathan hat die Wahl in Nigeria gewonnen und bleibt damit Präsident des afrikanischen Landes. Leider blieb es nach der Verkündung des vorläufigen Wahlergebnisses nicht friedlich.

Im muslimisch geprägten Norden des Landes kam es zu Übergriffen auf die Anhänger des Präsidenten. Dabei sollen in den Bundesstaaten Gombe und Bauchi mindestens 10 Menschen ums Leben gekommen sein. Zu Stabilisierung der Lage wurde eine Ausgangssperre verhängt.

Wie auch in der Elfenbeinküste gibt es in Nigeria großer Verwerfungen zwischen dem eher muslimischen Norden und dem christlichen Süden. Daraus entstehen immer wieder Konflikte. Der im Amt bestätigte Jonathan appellierte an die Bevölkerung. Politischer Ehrgeiz sei kein Blutvergießen wert, so der Präsident.

An seine Gegner richtete er ebenfalls versöhnliche Worte. "Ich gratuliere den Kandidaten der anderen politischen Parteien. [...] Ich betrachte sie nicht als Gegner, sondern als Partner", sagte er.

Wahlbeobachter bezeichneten die Wahlen als die fairste seit Jahren. Doch auch das konnte die Unruhen nicht verhindern. Mit 150 Millionen Einwohnern ist Nigeria der bevölkerungsreichste Staat Afrikas. Gleichzeitig handelt es sich aber um einen Vielvölkerstaat. Dementsprechend hohes Potential an Konflikten gibt es.

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