Donnerstag, 21. April 2011

US-Statements gegenüber Syrien verschärfen sich

US-Statements gegenüber Syrien verschärfen sich: Angesichts der unruhigen Lage in Syrien und der damit verbundenen Gewalt durch das Regime gegen Demonstranten ist man nun offenbar auch in Washington alarmiert. Außenministerin Hillary Clinton erklärte am Mittwoch mit ungewöhnlich deutlichen Worten in Richtung Damaskus, dass die willkürlichen Verhaftungen, Internierungen und Folter von Gefangenen unverzüglich aufhören müssen.

Es war das deutlichste Statement der USA im Bezug auf die Unruhen in Syrien. Das sich der Ton gegenüber Syrien verschärft, ist allerdings keine Überraschung. Die USA dürften an einem Umsturz interessiert sein. Syrien gilt als eines der Länder im Nahen Osten, das am kritischsten gegenüber den Vereinigten Staaten eingestellt ist.

In Syrien hatte sich die Lage in den letzten Tagen zugespitzt. Zwar hob man den seit fast 40 Jahren geltenden Ausnahmezustand in dem Land auf und ging damit auf eine zentrale Forderung der Opposition ein, trotzdem gehen Sicherheitskräfte mit zunehmender Härte gegen Demonstranten vor.

Zuletzt stand die Stadt Homs im Mittelpunkt des Geschehens. Dort hatten sich am Wochenende und am Anfang der Woche zehntausende Menschen versammelt, um den Rücktritt von Despot Baschar al-Assad zu fordern. Das Regime ging mit Schusswaffen gegen die Demonstranten vor. 15 Menschen sollen dadurch seit Sonntag ums Leben gekommen sein.

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